Deutsches Gesetz über die Gesellschaften mit beschränkter Haftung |
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(1) Eine Gesellschaft, die mit einem Stammkapital gegründet wird, das den
Betrag des Mindeststammkapitals nach § 5 Abs. 1 unterschreitet, muss in der
Firma abweichend von § 4 die Bezeichnung
„Unternehmergesellschaft
(haftungsbeschränkt)“ oder
„UG (haftungsbeschränkt)“
führen. (2) Abweichend von § 7 Abs. 2 darf die Anmeldung erst
erfolgen, wenn das Stammkapital in voller Höhe eingezahlt ist. Sacheinlagen
sind ausgeschlossen. (3) In der Bilanz des nach den §§ 242, 264 des
Handelsgesetzbuchs aufzustellenden Jahresabschlusses ist eine gesetzliche
Rücklage zu bilden, in die ein Viertel des um einen Verlustvortrag aus dem
Vorjahr geminderten Jahresüberschusses einzustellen ist. Die Rücklage darf
nur verwandt werden für Zwecke des § 57c; zum Ausgleich eines Jahresfehlbetrags, soweit er nicht
durch einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr gedeckt ist; zum Ausgleich eines Verlustvortrags aus dem
Vorjahr, soweit er nicht durch einen Jahresüberschuss gedeckt ist. (4) Abweichend von § 49 Abs. 3 muss die Versammlung der Gesellschafter bei drohender Zahlungsunfähigkeit unverzüglich einberufen werden. (5) Erhöht die Gesellschaft ihr Stammkapital so, dass es den Betrag des Mindeststammkapitals nach § 5 Abs. 1 erreicht oder übersteigt, finden die Absätze 1 bis 4 keine Anwendung mehr; die Firma nach Absatz 1 darf beibehalten werden. |
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